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zur Person




Marc Degens, geboren am 18. August 1971 in Essen, lebt als Schriftsteller in Bonn. Er schreibt Romane, Erzählungen, Aufsätze, Kolumnen und Gedichte.

Nach dem Abitur begann er ein Studium der Germanistik und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum, das er 1999 als Magister Artium (M.A.) abschloß. Bereits vor und während seines Studiums veröffentlichte er literarische, journalistische und wissenschaftliche Arbeiten. Sein erster Gedichtband „Farben und Formen“ erschien 1993, sein erster Roman „Vanity Love“ 1997.

Über 100 Veröffentlichungen in der F.A.Z., Texte von ihm wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2000 veröffentlichte das Feuilleton der F.A.Z. in 18 Folgen seine Erzählung „Rückbau“, ebendort erschien von 2001 bis 2002 seine Romankolumne „Unsere Popmoderne“. Neue Folgen von „Unsere Popmoderne“ erscheinen seit 2005 in der Literaturzeitschrift „Volltext“.

Marc Degens ist Herausgeber und Literaturredakteur des Online-Feuilletons „satt.org“ und veröffentlicht Aufsätze und Kritiken zur deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, über amerikanische und europäische Comics und zur Popkultur. Er ist Gründer und Programmleiter des SuKuLTuR Verlags und Herausgeber der Reihe „Schöner Lesen“, in der bislang 105 Lesehefte von in der Mehrzahl jungen deutschensprachigen Autoren erschienen sind und die seit 2004 in Süßwarenautomaten vornehmlich an Berliner S-Bahnhöfen vertrieben werden. Marc Degens hat den Debütroman „Strobo“ von Airen herausgegeben und teilweise lektoriert, der im Februar 2010 die Plagiatsaffäre um Helene Hegemanns Bestseller „Axolotl Roadkill“ auslöste.

Von 2007 bis 2010 lebte Marc Degens in Eriwan, Armenien. Zahlreiche Auftritte in Deutschland und im Ausland. Gemeinsam mit Torsten Franz und Frank Maleu erfand und moderiert er das Bühnenfeuilleton „Die Begeisterungs-Show“. Ein Ableger der „Begeisterungs-Show“ mit literarischem Schwerpunkt ist das Bühnenprogramm „Schöner Lesen“, mit dem er u.a. bereits in den Goethe-Instituten in Krakau und Bratislava gastierte. Im Auftrag der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Eriwan kuratierte er im Mai 2009 die Ausstellung „Neue deutsche Zeitungscomics“, für das Goethe-Institut Prag erfand und organisierte er unter dem Titel „Goethe-Automat“ im November 2010 eine Nacht der Literatur und der Comics.

Marc Degens war Mitglied der Musikgruppen „Stendal Blast“ und „Superschiff“. 2002 erhielt er ein sechsmonatiges Arbeitsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, 2005 ein dreimonatiges Arbeitsstipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Villa Decius in Krakau. 2010 war er im Rahmen des Projekts „Little Global Cities“ Stadtschreiber in Novi Sad, Serbien, 2011 wurde der SuKuLTuR Verlag mit dem V.O.Stomps-Förderpreis der Stadt Mainz für eine kleinverlegerische Leistung ausgezeichnet.


[Stand: Juli 2011]








Kontakt: degens@satt.org
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